Der Untergang des selinischen Imperiums

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Bis in heutige Tage gab es keinen Imperator mehr, der genug Kraft gehabt hätte, das Reich wieder zu altem Glanz zurückzuführen. Die Schwäche späterer Imperatoren ermutigte Nachfolgende Generationen zum Absprung. 123 Jahre nach der selinischen Kapitulation wurde Khemara unabhängig und gründete östlich der Hohenmark die Kolonie Adray. Der Austritt Khemaras wurde vom Imperator kommentarlos hingenommen. Trell, das spätere Trellonia, eine frühe Provinz des selinischen Reiches, führte den Untergang des Reiches zunehmend auf die Abschaffung des Rates zurück. Es gedachte, ebenfalls das Imperium zu verlassen, um selbst zum System der Ratsregierung zurückzukehren. Mit der Unabhängigkeit ab dem Jahre 2004 n.G.S. trat aber Trell in einen beinahe vierhundert Jahre andauernden, eigenen Bürgerkrieg zwischen Verfechtern des Königtums und Ratsloyalen ein. Zwar ist dieser Bürgerkrieg heutzutage Vergangenheit, aber Trellonia hat sich nie ganz davon erholen können. Auch das Imperium musste erneut einen Schlag einstecken, als es den Verfechtern des Königtums zu Hilfe kommen wollte, da Velron, die erste Provinz des selinischen Imperiums, eine Einmischung in den Trellonischen Krieg nicht unterstützte. 2099 erklärte es seine Autarkie und verweigerte den selinischen Truppen den Durchzug. Als Sel diesen Durchzug jedoch dennoch versuchte, vernichtete Velron das selinische Heer am Tescoron. Nun, mehr als 1400 Jahre nach dem Sieg des Imperiums und seiner Verbündeten über die Orks in der Weltenschlacht, erhielt das selinische Imperium doch noch eine große Niederlage am Tescoron. Der Verfall des Reiches machte aber auch vor dem Zentrum des ehemals größten Reiches auf Tanesha nicht halt. Bis heute ist Sel zu einem zersplitterten Land, voll von kleinen Fürstentümern und freien Städten geworden, welche nur noch formal unter der Herrschaft Sels stehen. Die selinische Krone ist nunmehr in der Hohenmark hoch verschuldet und gerät nun umgekehrt in zunehmende Abhängigkeit seiner ehemaligen Kronprovinz. Die Jahre vom Zerfall des Imperiums in die Gegenwart waren seither von einem schon beinahe verdächtigen Frieden geprägt. Bis auf das Imperium und Trellonia haben sich die Reiche stabilisiert, man lebt in Frieden miteinander.

Auf Beradir blühen Autarke Kolonien Khemaras, Ismenays und Gilanirs, welches nach dem zweiten selinischen Bürgerkrieg von Malik aus besiedelt wurde. Mit den Elfen auf Beradir hat man vereinbart, dass die Menschen nie wieder auf elfischem Gebiet siedeln werden. Dies ist ein ungeschriebenes Gesetz der neuen Welt - es wird jedoch von allen geachtet. Vor einigen Jahren hat man auf Carestria die Überreste einer uralten Stadt gefunden, in welcher ein gigantisches Tor steht, das nach Meinung einiger Gelehrter ein Tor zu fremden Domänen darstellen könnte. Was uns die Zukunft auf bringen wird, wird sich noch zeigen. Es zum Guten zu leiten, soll die Queste all unseren Lebens sein.

In tiefer Demut zu Wort gegeben von Beonar Kadil, Chronist, Geschichtsforscher und Schreiberling in Diensten des Hochkönigs Gorm Valus dem achtzehnten von Ozathir im Jahre 2751 selinischer Zeitrechnung.

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