Die Geschichte des St.Pius

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Die Geschichte des St. Pius

Auf einer seiner Reise begegnete ein Wanderer namens Pius, dem Reinen, ein riesiger Löwe und eine fürchterliche Angst packte ihn. Er floh so schnell ihn seine Beine trugen, doch alles fliehen half ihm nichts, der Löwe ließ sich nicht abschütteln. In seiner Angst vergaß Pius sogar, dass der Herr Kumaron seine schützende Hand über ihn hielt.

Er rannte tief in eine Höhle, wo er hoffte den gewaltigen Löwen abschütteln zu können. Er fiel in einen tiefen Spalt, um in der Höhle Anaskilaryas, der Riesenschlange, zu landen. Pius sah sein letztes Stündlein geschlagen, als die Schlange immer enger ihre Windungen um ihn schloss. Doch als es für ihn schon fast vorbei war, sprach die Schlange, dass er den Göttern des Pantheons, insbesondere dem Herrn Kumaron entsagen und sich den dunklen Mächten anschließen solle, wenn ihm sein Leben lieb sei.

Und da, als er schon an sich zu zweifeln begann, hörte er ein markerschütterndes Brüllen hoch über ihm. Und wie einem hellen Blitz gleich stürzte sich der gewaltige Löwe auf die Schlange. Pius konnte sich aus der Umklammerung befreien und sah dem Kampf der beiden aus sicherer Entfernung zu. Immer und immer wieder schlug die Schlange ihre gewaltigen Fänge in den Löwen, bis dieser sie mit einem einzigen Hieb seiner gewaltigen Pranke tötete. Gurgelnd verstarb die Riesenschlange, doch nicht ohne genug ihres tödlichen Giftes in den Leib des Löwen injiziert zu haben.

Der Löwe wandte sich dem immer noch zitternden Pius zu und fragte ihn mit leicht bebender Stimme, warum er nicht am Glauben zu seinem Herrn festgehalten hatte, sondern zweifelte. Pius war nicht gewahr geworden, dass er eine Prüfung auferlegt bekommen hatte, und hatte versagt. Er bat den Löwen ihn zu töten, damit seine Schuld gesühnt werden würde. Doch dieser verneinte und wurde schwächer und schwächer, bis er verstarb. Pius schwor sich, nie wieder an den Mächten des Herrn zu zweifeln und tat dies auch nie wieder, bis zu seinem Lebensende.

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