Die Weltenschlacht

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Zu der Zeit, als nun die Heere der Orks und der Oger an der Grenze der Reichsprovinz Velron zur Kernprovinz Sel standen, sammelten die Menschen all ihre letzten Reserven; wussten sie doch, dass das Menschengeschlecht zu ewiger Sklaverei verdammt sein würde, wenn die Orks die Schlacht gewönnen. Und so standen in der Abenddämmerung des zweiten Zeitalters im Tal Pilcarr am Fluss Tescoron 25.000 Menschen bereit, um zu siegen oder der Sklaverei durch den Kriegertod zu entgehen. In Todesfurcht sahen die Krieger zwei Wochen lang, wie sich die Heere der Orks zur entscheidenden Schlacht sammelten. Als die zwei Wochen vorüber waren, sahen die Menschen sich einem Heer von beinahe 110.000 Orks, Ogern und Trollen gegenüber - Es war der eintausendste Jahrestag des Tages des Blutes, als die Orkheere sich in Bewegung setzten, um dem Geschlecht der Menschen den Todesstoß zu versetzen. Als jedoch die Heere kurz vor ihrem Zusammenstoß standen, traten die Völker der Zwerge auf den Plan und stiegen in ihrem gewaltigen Zorn von ihren Bergen herab, denn sie hatten den Tag des Blutes noch immer nicht vergessen. So kamen aus dem Westen die Stahlzwerge aus dem Varngebirge mit ihren gewaltigen Streitäxten. Aus dem Norden sah man die Schlachtenbanner der gefürchteten Valurer kommen. Aus dem Osten stießen aus dem Bridengebirge die Heere der Streithämmer schwingenden Erzzwerge herab. Schließlich sah man den Tescoron herab eine Flotte heransegeln. Man sah Schiffe unter der Flagge der Hochelfen, welche für ihre Heilkünste bekannt sind. Man sah Banner der Waldelfen, deren Waldläufer man nur dann bemerkt, wenn sie es wollen. Dahinter kam das hochelfische Königsschiff des Hochfürsts aller Elfengeschlechter - Acryss Vareel. Als diese Kunde umherging, griffen Bauern und Händler, ja sogar Priester und Kinder zu den Waffen und mit einem Donnern, welches die Welt erschüttern ließ, trafen alle Heere aufeinander und das Schlachten dauerte zwölf Tage. Die Elfen, welche sich geschworen hatten, niemals zu Waffen zu greifen, bannten mit ihrer Magie die Unwesen der Trolle, und behandelten die Verwundeten der Menschen und Zwerge, während ihre Späher die Heere der Orks auskundschafteten. Im Morgengrauen des 13ten Tages waren die Orkheere geschlagen, aufgerieben zwischen der fürchterlichen Gewalt des Zwergenzorns und der taktischen Finesse der Menschen. Unter den wenigen Orks, die übrig geblieben waren, erhob sich Wehgeschrei und Gejammer und sie flüchteten in die Tharnebene.


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