Flamme des Tulkashar

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Flamme des Tulkashar
WAPPEN/SYMBOL:
RELIGION/GLAUBEN: Tulkashar
HERKUNFT: Gilanir
HAUPTSITZ: Gilanir unterirdisches Höhlenlabyrinth im Gebirge südlich von Tirith
ANFÜHRER: die Strahlende Flamme

[Bearbeiten] Allgemeines

Als der Eisdrache Tar’Valehr beim Jahreswechsel 3004/05 aus seinem göttlichen Bann befreit wurde, beschwor er sofort eine Eiszeit herauf, die das ganze Land Gilanir unter meterhohem Eis begrub. Die meisten Menschen konnten sich nicht retten und erfroren jämmerlich, das Vieh starb und auch die meisten Pflanzen verloren den Kampf gegen die Kälte. Gilanir wurde zu einer Eiswüste.

Ganz im Osten des Landes existiert bereits seit einigen hundert Jahren ein Orden, der den Gott des Feuers, Tulkashar, verehrt. Dieser Orden, genannt „die Flamme Tulkashars“, lebt in einem gewaltigen unterirdischen Höhlenlabyrinth, in dem sich die Gnade des Gottes in einem Lavastrom manifestiert hat. Die Flamme Tulkashars ist ein großer Orden, der allerdings auch schon vor der Eiszeit eher im Verborgenen gewirkt hat. Warum sollte man auch missionieren gehen? Wer die Wahrheit sucht, wird den Weg nach Gilanir schon finden.

Die unterirdischen Höhlen sind extrem versteckt und werden durch den Orden gut bewacht. Nur Ordensmitglieder kennen den Eingang und finden den richtigen Pfad innerhalb des Labyrinths. Ein heimliches Hereinschleichen wäre nicht nur wegen der Wachen gefährlich: Man munkelt, es gäbe dort unten tödliche Fallen, von denen die freundlicheren die sind, bei denen man einfach nur schnell stirbt. Oberirdisch gibt es ein kleines, öffentliches Heiligtum des Feuergottes: die brennende Grotte. Diese halboffene Höhle ist mit kunstvollen Fresken geschmückt. Ihren Namen hat sie von dem rötlichen, quarzdurchzogenen Gestein, das bei Sonnenaufgang förmlich in Flammen zu stehen scheint. In dieser Grotte finden sich immer mehrere Ordensmitglieder, die sich um die Bittsteller, Gläubigen und wissensdurstigen Pilger kümmern.

Der Orden wird durch die "Strahlende Flamme" angeführt. Dieser Rat besteht aus drei Leuten: die jeweils fähigste Person aus den Reihen der Tesch'kari, Dai'tari und Do'nari wird berufen. Mit der Berufung in die Ordensführung gibt der Erwählte seinen Namen ab, als Zeichen dafür, dass er sein weiteres Wirken einzig dem Wohl des Ordens widmet.

Während der Eiszeit überlebte der Orden nur dank der unterirdischen Tempelanlagen, in denen der Lawastrom für angenehm warme Temperaturen sorgte. In Bezug auf die Nahrungsversorgung wurden die Bedingungen aber natürlich deutlich schwieriger, vor allem in den ersten zwei Jahren mussten alle den Gürtel etwas enger schnallen. Der Orden nahm darüber hinaus noch knapp 200 Dörfler aus der näheren Umgebung auf, die sonst erfroren wären. Einige dieser Dörfler traten im Laufe der Jahre dem Orden bei, andere sind vor kurzem wieder an die Oberfläche zurückgekehrt, um ihre alten Dörfer wiederaufzubauen. Der Orden tat sich am Angang schwer mit der Entscheidung, Fremde in die unterirdische Anlage zu lassen, doch schließlich siegte der Wunsch, Leben zu retten. Die Dörfler sind allerdings nur unter erheblichen Schutzvorkehrungen hinunter- und wieder hinaufgelassen worden.

Seitdem der Drache besiegt und das Eis auf dem Rückzug ist (Mai 3017), sendet der Orden wieder „Flammen“ in die Welt hinaus. Eine Flamme besteht aus mindestens drei Ordensmitgliedern (keine Novizen), die die unterschiedlichen Stilrichtungen des Feuers vertreten: das Feuer der Inspiration (Magie, Kraft der Gedanken), das Feuer des Kampfes (Mut, gerechter Zorn im Anblick des Bösen, Kampf) und das Feuer des Handwerks (Wärme, Essen, Schmiedekunst, Handwerk). Die Flammen sind in der Reihenfolge ihrer Entsendung durchnumeriert (erste Flamme, zweite Flamme usw.). Sie haben die Aufgabe, weitere heilige, Tulkashar gefällige Orte zu finden. Bereits während der Eiszeit hatte die Strahlende Flamme beschlossen, sobald wie möglich auf die Suche nach weiteren Stätten zu gehen, die vom Feuergott berührt wurden. Es weiß ja schließlich niemand, ob irgendwo noch ein Drachengelege darauf wartet, zu schlüpfen ... Es ist auf alle Fälle richtig, an möglichst vielen Orten der Welt Refugien zu haben, in denen man die nächste Eiszeit überstehen kann.

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