Orden der Lichtbringer

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Lichtbringer
WAPPEN/SYMBOL:
mini
RELIGION/GLAUBEN: Talamon
HERKUNFT: Althea
HAUPTSITZ: Mondefin im Selinischen Imperium
ANFÜHRER: Aturien der Beherzte


Der Orden der Lichtbringer wurde im Jahre 1904 nach Sels Gründung aus der Gemeinschaft von fünf Talamon gläubigen Rittern, die sich im Jahre 1888 n.S.G. in der Ebene von Malith in einem Bündnis gegen die Chaoshorden stellten, im Königreich Althea gegründet. Die Lichtbringer glauben an Talamon, er ist der Erschaffer der Welt und der oberste des Pantheons. Talamon hat vier Aspekte Licht, Ordnung, Zivilisation und Zeit. Licht und Ordnung sind aber die Aspekte die im Vordergrund der Lichtbringer stehen. Dem Orden steht immer ein Ordensgroßmeister vor. Dieser wird aus dem Rat der Lichtbringer gewählt und berät diesen dann auch. Der Rat besteht aus 11 Mitgliedern, die von adligem Stande und durch Talamon gesegnet worden sind. Zurzeit ist Aturien der Beherzte Ordensgroßmeister und sitzt seit dem Jahre 3006 n.S.G. in den neuen Ländereien im Selinischen Imperium. Seitdem bauen wir an einer Ordenskathedrale in Sel und bauen unser Lehn Mondefin mit der Burg Trutzburg weiter aus. Dies befindet sich auf der Landzunge im Nordwesten des Imperiums. Die Farben, die diagonal angeordnet sind, des Ordens sind weiß/rot mit einem schwarzen Stern in der Mitte.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ordensstruktur

Den Lichtbringern steht ein Ordensgroßmeister vor. Er trifft die wichtigsten Entscheidungen und bestimmt die Politik unter Einhaltung der Ordensprinzipien. Ihm zur Seite steht der Rat der Lichtbringer, der ihn mit Rat unterstützt und ein Vetorecht bei den Entscheidungen des Ordensgroßmeisters besitzt. Dieser Rat besteht aus elf Mitgliedern, die alle von adligem Stand sein müssen und durch die Talamons Kraft fließt. Ein Ratsmitglied führt den Titel des Ordensmeisters. Da die Lichtbringer im Grunde ein Ritterorden sind, haben Ritter und Paladine das höchste Ansehen im Orden und Befehlsgewalt, gegenüber denen die niedrige Positionen im Orden innehaben bzw. ihnen direkt angehören. Den Großteil des Ordens machen aber seine Ordensbediensteten, Priester, Kleriker und Anwärter aus.

Die Ritter, Paladine, Priester und Kleriker sind jeweils in fünf Ränge gegliedert. Diese Ränge richten sich nach der Kraft mit der sie wirken können, die durch ihren Glauben und Taten Talamon zur Verfügung stellt. Natürlich gibt es auch unter den Ordensbediensteten Rangunterschiede, wie z.B. zwischen Lehrling und Meister. Diese bedürfen aber nicht der besonderen Nennung.

Ritter: Kleriker:

1. Rang: Ritter 1. Rang: Novize 2. Rang: Questritter 2. Rang: Akolyth 3. Rang: Ordensritter 3. Rang: Kleriker 4. Rang: Ritter der Ordnung 4. Rang: Kleriker des Lichts 5. Rang: Ritter des Talamon 5. Rang: Kleriker des Talamon

Paladin: Priester: 1. Rang: Beschützer 1. Rang: Novize 2. Rang: Bewahrer 2. Rang: Akolyth 3. Rang: Hüter 3. Rang: Priester 4. Rang: Paladin der Ordnung 4. Rang: Priester des Lichts 5. Rang: Paladin des Talamon 5. Rang: Priester des Talamon


Die Kleidung bzw. die Erkennungszeichen sind im Orden auch geordnet. So ist der Wappenrock nur den Rittern und Paladinen vorbehalten. Priester und Kleriker tragen meist das Ordenssymbol vorne auf der Kleidung, wobei dies auch die einfachen Krieger tun. Die anderen Ordensbrüder tragen einen Wimpel am Gürtel. Dieser Wimpel darf aber von jedem Ordensbruder getragen werden. So tragen Ritter auf Festen und Turnieren häufig ihre Farben und dazu den Ordenswimpel am Gürtel.

Bei den Waffen gibt es nur eine Einschränkung und die betrifft das Schwert in jeder Form. Das Schwert wird als ritterliche Waffe angesehen und ist somit auch nur den Rittern und Paladinen als Waffe erlaubt. Ansonsten darf jeder die Waffe führen mit der er am besten umgehen kann. Auf „Kreuzzügen“ wird aufgrund von Kriegstaktiken natürlich die Waffe, die ein Ordenskrieger führt, festgelegt.

[Bearbeiten] Ordensprinzipien

1. Talamon ist unser Gott, er ist der Oberste im Pantheon. 2. Die Lichtbringer stehen für Licht und Ordnung. 3. Das Chaos ist unser Feind, es wird unerbittlich gejagt und vernichtet. 4. Jedem Anzeichen von Bessenheit wird nachgegangen. 5. Mischwesen dämonischer Herkunft, finden nur im Tode die Erlösung. 6. Nekromantie steht wider der Ordnung und wird mit dem Tode bestraft. Untote Wesen können nur durch ihren Tod erlöst werden. 7. Blutopfer werden nur von Göttern des Bösen oder des Chaos verlangt, sie stehen wider der Ordnung und des Lichts und werden nicht geduldet. 8. Die Gesetze der verschiedensten Länder sind zu achten und einzuhalten, solange sie nicht im Widerspruch zu unserer Prinzipien stehen. 9. Ein Lichtbringer führt durch sein Beispiel, beschützt die Schwachen und Hilflosen und wandelt Ungerechtes in Gerechtes. 10. Ein Lichtbringer hält sich aus der Politik eines Landes raus, solange keine unserer Prinzipien in Gefahr sind. 11. Jedes Lebewesen auf der Welt hat seine Berechtigung zu leben. Sollte aber ein Lebewesen andere bedrohen und deren Leben gefährden, wird dieses Wesen seinem Gott gegenübergestellt.


[Bearbeiten] Ordensregeln

1. Der Gehorsam Da wir durch den Gehorsam dahin zurückkommen müssen, von wo wir uns durch den Ungehorsam entfernt haben, sollen die Brüder demütig gehorsam sein. Man befleiße sich, durch Strafen, durch Rüge und strenge Buße die Widerspenstigen zu beugen, denn wenn man den Ungehorsam duldet, wird die Kraft des Ordens geschwächt. Auch ist zu beachten, dass des Oberen Befehl oder Geheiß Geboteskraft besitzt, und wer dies wissentlich übergeht, verfällt der gleichen Buße wie derjenige, der die Prinzipien übertritt.

2. Der Besitz Die Brüder können aufgrund der großen Unkosten, die bei so vielen Leuten, dem Hospital, der Ritterschaft, den Kranken und den Armen erwachsen, Güter und Erwerb haben auf den gemeinsamen Namen des Ordens sowie Äcker, Weingärten, Mühlen, Festungen, Dörfer, Pfarreien, Kapellen, Zehnt und sonstige Dinge, die ihnen aufgrund der verliehenen Privilegien zustehen. Sie können auch Menschen, Frau wie Mann, Knechte und Dirnen, zu ewigem Rechte besitzen.

3. Gottesdienst Die Priester und die Laienbrüder sollen am Tag, bei Nacht und zu den festgesetzten Gebetszeiten gemeinschaftlich zum Gottesdienst kommen. Die Priester singen und lesen aus den Gebetsbüchern, die dem Orden entsprechend geschrieben sind; die anwesenden oder auch abwesenden Laienbrüder sollen anstelle der Messen drei Gebete pro Tag sprechen,. Den Brüdern, welche ein Amt bekleiden, ist es erlaubt, gelegentlich vom Gottesdienst und von der geistlichen Unterredung fernzubleiben, wenn dringende Geschäfte ihres Amtes dies erfordern. Bei den Messen setzen sich die Brüder nach dem Lobgesang und dem Festgesang gemeinsam nieder; während man aus dem Gebetsbuch liest und die Laudes singt sollen die Gesunden stehen. In ihren Oratorien sollen sie sich zu jedem Gebet und zur Ehre des Talamons erheben. Wenn sie stehen, werden sie beim Gebet eine ehrwürdige Verneigung machen. Mit Fleiß möge man darauf achten, dass niemand lispelt, mit zu lauter Stimme oder durch ordnungswidrige Kniebeugen den anderen stört, und man lege das Augenmerk darauf, dass das Herz von dem erfüllt sei, wovon der Mund spricht. Denn das Gebet krankt, wenn das Herz nicht mitschwingt.

4. Zusammenleben Alle Brüder sollen sich so zueinander verhalten, dass die Liebe und Eintracht, welche das Wort Brüder in sich schließt, sich nicht in Unfriede verkehre; sie sollen vielmehr sich bemühen, in brüderlicher Liebe einmütig und gütig im Geiste der Sanftheit miteinander zu leben, so dass man von ihnen mit Recht sagen möge: Wie gut und schön ist es, wenn Brüder in Eintracht miteinander wohnen. jeder, wo er kann, trage des anderen Last, und nach des heiligen Ansbald Rat seien alle bemüht, den anderen zu ehren. Keine böse Rede, sei es Ohrenbläserei, Aftersprache, Prahlerei mit Taten der Vergangenheit, Lügen, Flüche oder Schelten, Streitworte oder Eitelkeiten, soll aus dem Munde eines Bruders kommen. Keiner soll dem anderen ein Leid zufügen durch Gewalttat oder Drohung. Ist es aber der Fall, dass die Brüder durch Wort oder Tat einander beleidigen, sollen sie daraufhin nicht zögern und die Wunden des Herzens durch die Bitte um Verzeihung heilen, da sie ja Wunden schlugen mit Wort oder Tat. Denn auch der heilige Ansbald mahnt: Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen. Aber vor allem gebietet dies unser Herr Talamon, da es heißt: Wenn du Talamon um Hilfe bittest vor dem Altar und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, halte deine Bitte vor dem Altar zurück, geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und bitte erneut.

5. Von den alten und kranken Brüdern Die alten und kranken Brüder soll man mit ihrer Krankheit mit viel Geduld ertragen und sie besonders ehren; bei den Bedürfnissen des Leibes soll man in keiner Weise streng sein bei denen, die sich geistlich und ehrsam halten.

6. Die Sorge des Großmeisters um die Ordensbrüder Talamon gab Ansbald von Agerlund nach seinen Questen wider des Chaos und Untots zwei Gegenstände, dies waren der Stab und ein Topf als Weisung, dass die Führer zwei Eigenschaften haben sollten: liebenswürdige, beratende Großherzigkeit und gerechte, strenge Zucht. Darum soll auch der Meister, der allen vorzustehen hat und sich selbst allen Brüdern als ein Vorbild in den guten Werken darstellen muss, die Unruhigen strafen, sich der Kranken annehmen, die Kleinmütigen trösten und ihnen geduldig entgegenkommen, um so in der Hand zugleich die Rute und den Stab zu tragen nach Talamons Wort; die wachsame Rute, damit er selbst Wache sei über seine Herde zur Nachtzeit, den tödlichen Schlaf der Trägheit und die Versäumnis der heiligen Regel und allen Ungehorsam züchtige mit dem Eifer der Gerechtigkeit; - den Stab aber: dieser soll sein die väterliche Sorge und Güte, mit der er der Gebrechlichkeit zu Hilfe kommen soll und diejenigen stärken, die schwachen Mutes sind und von Traurigkeit gebrochen, auf dass sie nicht in Verzweiflung und ungetröstet zugrunde gehen.

7. Von der Wahl des Großmeisters Nach dem Tode des Meisters soll man einen bestimmten Tag und eine bestimmte Frist festlegen, welche hinreichend lang ist, die zur Wahl notwendigen Brüder zu versammeln. Vor der Wahl lese man die Regeln, die Prinzipien und singe, man eine Messe vom Heiligen Ansbald. jeder Bruder soll beten; auch soll man elf Dürftige speisen zum Zeichen der Meisterwahl und soll auch andere geistliche Menschen bitten, dass sie bei Talamon darum flehen, dass man jenen Bruder wähle, der Talamon gefällt und dessen Leben seinen Untergebenen ein Spiegel und eine Lehre sei. In allen Häusern des Ordens, in denen Priester anwesend sind, soll man zur Zeit, in der man hört, dass die Wahl stattfinden wird oder auch schon geschehen ist, die Messe singen und das Gebet sprechen, nachdem vorher elf Arme gespeist worden sind.

[Bearbeiten] Ordenslieder

Ordenslied 1. Uns ward das Los gegeben, Ein freies Volk zu sein Ihm wollen wir das Leben auf reinem Altar weihen. Nie soll in uns sich regen Hass, Eigennutz und Neid. In Eintracht wollen wir prägen das Bild des Ordens.

2. Wir sind des Volkes Schwert und Schild, Ein Leib sind wir, ein Geist, der uns beseelt als Brüder. Der Name Lichtbringer heißt. Die Wurzeln, die uns tragen, Sind tief in ihm versenkt. Drum, was wir tun und wagen, Sei alles ihm geschenkt.

3. Wir schauen mit heiligem Glauben ersehnte Einigkeit. Wir lassen uns nicht rauben den Glauben an Talamon! Wir haben uns voll Brüderlichkeit im Herzen aufgestellt, Bis das es einst steht bei Talamon, erfüllt von aller Welt.

Totenlied 1. Heilig Talamon! In Gefahren deine Söhne sich um dich scharen. Von Gefahr umringt, heilig Talamon. Als Lichtbringer stehen wir Hand in Hand, als Brüder fallen wir!

2. Bei dir steht, was wir schwören. Du wirst uns hören. Eh’ das Dunkle raubt uns unsere Seele. Nimm unseren Bruder an deine Seite, denn für dich fallen wir Haupt bei Haupt!


[Bearbeiten] Mitglieder (SC / NSC)


[Bearbeiten] Ehemalige Mitglieder (SC / NSC)

  • Fladimir deNoire (verstorben)

[Bearbeiten] Geschichten & Geschehnisse

Mythodea Im Jahre 3007 n.S.G. wurde den Lichtbringer das Lehen Waldwacht auf dem neuen Kontinent Mythodea, weit weg von Tanebria, von dem AnkoraGahnischen Imperium, in deren dortigen Kolonie Axtfels, verliehen. Der Verwalter des Lehns ist unser Ratsmitglied Herr Ferdinand Siegfried vom Wasserfall, der durch diesen Posten im Jahre 3008 n.S.G. auf Mythodea durch die Verweserin der Kolonie der Herzogin Rawiel von Rothenburg zu Axtfels zum Reichsritter AnkoraGahns ernannt worden ist. Sein dortiger Vertreter ist Herr Friedrich von Stolzenfurt, ein tapferer Ordensritter.

Persönliche Werkzeuge