Ta´Eldron - Das Reich der Finsternis

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Von Carestria aus wurde nun auch die Besiedlung des Südens Taneshas in Angriff genommen - Sel hatte daran keinen Anteil, da es mitten im Bürgerkrieg steckte, welcher das Imperium für fast sechs Jahrzehnte band. Schnell wurden die ersten Siedlungen gegründet. Gegen die orkische Bedrohung setzte man sich mit abenteuerlustigen Söldnertrupps zur Wehr. Ismenay, welches an der Westküste zum Drachenmeer hin gelegen war, schaffte es tatsächlich, sich gegen das heiße Klima und ständige Orkangriffe zu behaupten. Ob der ständigen Bedrohung von außen und der harten Umweltbedingungen und der Tatsache, dass man meist der Sieger war, entwickelte sich dort ein sehr gläubiger, eigenwilliger Menschenschlag. Ismenay wurde der Ausgangspunkt für die Besiedlung des östlichen Südtaneshas. Hierbei zeigte sich, dass es für Abenteurer und Söldner aller Länder eine Herausforderung war, die Gebiete südlich der Tharnebene zu besiedeln. Viele meinten, dass sich durch die großen Verluste im Kampf gegen die Orks, die man zweifelsohne erleiden würde, eine Besiedlung nicht lohnen würde. Doch da, wie man weiß, das Wort „dickköpfig’’ nur wegen der Zwerge und Menschen erfunden wurde, fanden sich genug waffenstarrende Dickköpfe, welche in der Anwesenheit der Orks Grund genug sahen, gerade dort ihre Lager aufzuschlagen. Auch heute noch ist das Land Bahr stolz auf seinen Beinamen: Reich der Söldner - der besten Söldner Taneshas. Nur wenig weiter südlich von Bahr ging man an die Besiedlung des heutigen Ta'Eldrons gänzlich anders heran. Dort wollten einige Gelehrte an den Orks ein Exempel der überlegenen menschlichen Magie statuieren. Es wurde eine Gilde von Magiern ins Leben gerufen, welche sich der Erforschung der Kampfmagie verschrieb. Um die Forschungen zu erleichtern und voranzutreiben, wurde versucht, eine stehende Verbindung in die Astralebene aufzubauen.

Da die Gilde der Sarkoner - benannt nach ihrem Gründer Sarkona von Caelicia - jedoch nicht wusste, dass einige Jahrhunderte zuvor die Orks die Barriere zum Dordannok durchstoßen hatten, bemerkte man nicht, dass durch eine Fehlberechnung eine Verbindung genau dorthin aufgebaut worden war. So forschte man fleißig vor sich hin und bemerkte zu spät, dass die Sarkoner begannen, durch die Chaosenergie pervertiert zu werden. Viele der Sarkoner begannen allzu großen Gefallen am Gebrauch dieser neuen sehr effektiven Kampfmagie zu entwickeln. Da Sarkona von Caelicia zudem auch Anführer der Siedlungen war, welche unter dem Schutz der Gilde standen, erhob er für alle Zwerge und Menschen, welche in leitenden Positionen standen, eine Ausbildung in der sarkonischen Doktrin zur Pflicht. Nachdem einige offizielle Vertreter der alten Reiche Einspruch erhoben, und die Sarkoner wieder auf den Weg der Lichtmagie zu führen suchten, verwies Sarkona sie seines neugeschaffenen Landes. Das Land isolierte sich zunehmend vom Rest Taneshas. Man schaffte es, sich durch Einschüchterungen mit den Orks zu arrangieren, nachdem man ganze Orkstämme versklavt hatte. Bis an die Grenzen Ismenays und Bahrs wurde verkündet, es gehöre aller Boden rechtmäßig zum Reich des neuen Weges - Ta'Eldron. Kaum ein Reich erhob Einspruch: Sel war durch den Bürgerkrieg gebunden, Carestria interessierte sich nicht für ausländische Angelegenheiten, Kaskaria hatte diesen Boden schon vor vielen Jahrhunderten an die Orks verloren gegeben und Ismenay und Bahr hatten eigene Probleme in ihrer Gründungsphase. Unter Leitung der Finstermagier wurde durch Sklaverei und Knechtschaft ein Reich der Finsternis geschaffen. Selbst das einfache Volk wurde durch die Sarkoner verblendet und fiel dem dunklen Gedankengut zum Opfer. Die Nachfolger von Sarkona errichteten Kirchen, in denen man den Göttern huldigte, welche ihnen ihre finstre Macht gaben. An die Spitze allen Lebens in Ta'Eldron setzte man den Führer dieser neuen Religion, den Princeps Doctrinae.


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